Iran-Konflikt und Straße von Hormus: Folgen für KMU und wattline-Mitglieder

Kurz und knapp
Seit Sommer 2025 belastet der Konflikt zwischen Israel, den USA und dem Iran die globalen Energiemärkte. Die Lage hat sich seither in mehreren Schüben zugespitzt.
Der Iran hat über Pakistan einen neuen Verhandlungsvorschlag übermittelt. Seit dem Pfingstwochenende signalisieren beide Seiten grundsätzlich Bereitschaft zu einer Einigung – bei weiterhin offenen Kernfragen (Atomprogramm, Hormus-Öffnung, Sanktionen). Inmitten der Gespräche hat das US-Militär Ziele im Iran angegriffen (Raketenstellungen, Minenboote). Die Nachhaltigkeit der Annäherung bleibt unsicher.
Die Hoffnung auf eine Annäherung hat die Notierungen diese Woche deutlich gedrückt. Brent liegt z.B. bei ~100 USD/bbl (–14 % über 20 Handelstage).
Für KMU bleibt die Lage angespannt. Die Preise haben diese Woche nachgegeben, liegen aber weiterhin deutlich über dem Vorkrisenniveau. Das Frontjahr 2027 trägt weiterhin die höchste Sensitivität der gesamten Preiskurve.
wattline hat zwischen Dezember 2025 und Februar 2026 Tausende Erdgasverträge für seine Mitglieder abgeschlossen, zu Konditionen, die auch nach den Marktbewegungen der letzten Wochen unterhalb der heute am Markt verfügbaren Preise liegen.
Der Energiemarkt ist ein äußerst sensibles System. Er reagiert auf Wetter, Speicherstände, Wirtschaft und auf geopolitische Ereignisse mit einer Intensität, die zeigt wie stark Europa inzwischen von globalen Entwicklungen abhängig ist.
Seit Sommer 2025 erleben wir eine Eskalationsspirale im Nahen Osten, deren Folgen weiterhin in Deutschland spürbar sind. Wir bewerten die Situation in diesem Beitrag bewusst aus Sicht des Energiemarkts. Welche Tatsachen bewegen die Preise, und was bedeutet das für die Beschaffung in KMU?
Eskalation, Blockade und der aktuelle Status der Meerenge
In der Vorwoche war eine diplomatische Lösung erneut in greifbare Nähe gerückt – und gescheitert: Das diskutierte Memorandum mit einer 30-tägigen Verhandlungsphase kam nicht zustande, US-Präsident Trump wies den iranischen Forderungskatalog als inakzeptabel zurück. Ein anschließendes Treffen zwischen Trump und Xi Jinping am 15. Mai brachte keine konkreten Ergebnisse.
Seit dem Pfingstwochenende hat sich die Lage erneut verändert. Der Iran hat über Pakistan einen neuen Verhandlungsvorschlag übermittelt, und beide Seiten signalisieren grundsätzlich Einigungsbereitschaft. Im Fokus stehen das iranische Atomprogramm, der Umgang mit angereichertem Uran, die Bedingungen für eine mögliche Öffnung der Straße von Hormus sowie Israels Angriffe im Libanon.
Die USA halten ihre Seeblockade iranischer Häfen aufrecht. Inmitten der Verhandlungen hat das US-Militär Ziele im Iran angegriffen – laut US-Angaben Raketenstellungen und Boote, die Minen verlegen sollten.
Die wichtigsten Eckpunkte:
Die Straße von Hormus ist weiterhin nicht regulär passierbar. Reedereien fahren die Route mit erhöhten Kriegsrisikoprämien oder meiden sie ganz.
Der Iran meldete Mitte der Woche, dass 26 Schiffe die Meerenge in Abstimmung mit den Revolutionsgarden passiert hätten. Tracking-Daten zeigen jedoch deutlich weniger Durchfahrten.
Iran richtet eine „Persian Gulf Strait Authority" ein. Über diese neue Behörde sollen Durchfahrten künftig administriert und Gebühren erhoben werden. Technische und administrative Auflagen dürften die Erholung der Tankerbewegungen auch bei einer diplomatischen Einigung bremsen.
Im UN-Sicherheitsrat blockieren Russland und China weiterhin eine Resolution zur Schifffahrtssicherheit. Rund 40 Staaten beraten parallel über ein gemeinsames Vorgehen, ohne US-Beteiligung.
Der US-Senat hat erstmals mehrheitlich – darunter vier Republikaner – für eine stärkere Kontrolle der Iran-Kriegsführung durch den Kongress gestimmt. Hintergrund ist der War Powers Act, der Militäreinsätze nach 60 Tagen einer Kongressgenehmigung unterwirft.
Chinas Staatschef Xi und Russlands Präsident Putin betonten bei ihrem jüngsten Treffen ihre Zusammenarbeit im Energie- und Rohstoffsektor und forderten eine Deeskalation im Nahen Osten.
Was den Energiemarkt jetzt bewegt
Aus Sicht des Energiemarkts ist nicht entscheidend, wer politisch im Recht ist, sondern wie viele Tanker tatsächlich passieren. Solange die Passage faktisch eingeschränkt bleibt – ob durch iranische Auflagen oder die US-Blockade – bleibt eine Risikoprämie im Markt. Annäherungssignale wie in dieser Woche senken diese Prämie vorübergehend, wie die deutliche Korrektur bei Brent und den Gasfrontjahren zeigt. Ob die Entspannung anhält, bleibt abzuwarten.
Wie reagieren die Energiemärkte auf die neusten Ereignisse?
Die Annäherungssignale seit dem Pfingstwochenende haben die Notierungen in dieser Woche deutlich unter das Niveau der Vorwoche gedrückt. Brent und die Gas-Winterkontrakte haben die Aufschläge der Vorwoche weitgehend abgegeben.
Gasmarkt
Gas Winterkontrakt 2026/27: 45,83 EUR/MWh (–10,1 % zur Vorwoche, +0,1 % über 20 Handelstage)
Gas Frontjahr 2027: 37,65 EUR/MWh (–6,7 % zur Vorwoche, –3,4 % über 20 Handelstage)
Gas Frontjahr 2028: 29,10 EUR/MWh (–2,1 % zur Vorwoche, –3,6 % über 20 Handelstage)
Strommarkt
Strom Base CAL 2027: 92,35 EUR/MWh (–3,2 % zur Vorwoche, –1,7 % über 20 Handelstage)
Strom Base CAL 2028: 79,60 EUR/MWh (–0,8 % zur Vorwoche, –1,0 % über 20 Handelstage)
Strom Base CAL 2029: 72,80 EUR/MWh (–1,1 % zur Vorwoche, –1,3 % über 20 Handelstage)
Ölmarkt
Brent Frontmonat: 99,89 USD/bbl (–13,6 % zur Vorwoche, –13,6 % über 20 Handelstage)
Auffällig bleibt die Differenzierung über die Kurve: Das Frontjahr 2027 reagiert über alle Energieträger hinweg deutlich stärker als die hinteren Lieferjahre – sowohl bei der Aufwärtsbewegung der Vorwochen als auch bei der jetzigen Korrektur. Strom CAL 2028 und 2029 haben kaum reagiert, Gas CAL 2028 nur moderat. Der Markt sieht die akute Krisenprämie im Lieferjahr 2027 konzentriert. Entspannungs- und Eskalationssignale schlagen dort unmittelbar durch, die hinteren Lieferjahre bleiben stabiler.
(Stand: 26. Mai 2026, Quelle: wattline Marktbericht KW 22/2026; Börsennotierungen: EEX Power Futures, EEX Physical Gas Derivatives (ehem. PEGAS), ICE Brent Crude Futures)
Was bedeutet das für KMU?
Kleine und mittlere Unternehmen trifft die aktuelle Lage besonders hart. Während Großkonzerne Kostenschocks über Rücklagen oder Absicherungsstrategien abfedern können, schlägt jeder Preisanstieg bei Energie direkt auf die Marge.
Die Kursbewegungen der letzten Wochen zeigen, wie schnell die Stimmung kippen kann – in beide Richtungen. Auf die Eskalation nach Trumps Zurückweisung folgt jetzt eine erneute Korrektur auf die Annäherungssignale.
Trotzdem liegen die Notierungen weiterhin deutlich über dem Vorkrisenniveau, und die strukturellen Schäden an der Ras-Laffan-Anlage in Katar wirken langfristig. Hinzu kommt: Der anhaltende Konflikt hält die Inflation in der Eurozone bei rund drei Prozent – deutlich über dem Notenbank-Ziel. Experten erwarten aufgrund weiterhin hoher Energiepreise und steigender Produktionskosten noch höhere Inflationsraten in den kommenden Monaten.
Gerade jetzt ist eine professionelle und vorausschauende Energiebeschaffungsstrategie, z. B. innerhalb einer Energie-Einkaufsgemeinschaft, für KMU keine Option, sondern eine Notwendigkeit.
Warum die Preise zuvor so stark gestiegen waren
Haupttreiber des Preisanstiegs waren die Sperrung der Straße von Hormus am 28. Februar sowie die Raketenangriffe vom 18./19. März auf die Ras Laffan-Industrieanlage in Katar. Rund 17 % der katarischen LNG-Exportkapazität fallen damit voraussichtlich für drei bis fünf Jahre aus. Das erwartete Angebotswachstum am globalen LNG-Markt verschiebt sich deutlich nach hinten.
Der Angriff wirkte sich unmittelbar auf die TTF-Gas-Frontjahre aus: 2027 stieg allein dadurch um 18 %, die Frontjahre 2028 und 2029 um 16 bzw. 6 %. Der europäische Gaspreis hatte sich seit Beginn des Konflikts nahezu verdoppelt und erreichte im März mit über 59 EUR/MWh den höchsten Stand seit über drei Jahren.
Auch durch die jüngsten Bewegungen – Korrektur auf Memorandum-Hoffnung, Gegenbewegung nach Trumps Zurückweisung, erneute Korrektur auf die Annäherungssignale seit Pfingsten – bleibt die Grundstruktur erhalten: Das Frontjahr trägt die höchste Risikoprämie, die hinteren Lieferjahre reagieren gedämpfter.
Zusätzliche Risikofaktoren bleiben bestehen
Auch jenseits des Iran-Konflikts belasten weitere Faktoren die Energiemärkte:
Norwegische Wartungsarbeiten: In den kommenden Wochen reduzieren Wartungen an den Anlagen Troll und Kårstø die norwegische Erdgaslieferung nach Europa zeitweise. Das verstärkt die Preisreaktion auf jede Eskalation.
Französische Kernkraft: Die Wiederinbetriebnahme von Cattenom 4 ist auf Mitte Juni verschoben. Damit fehlt im Stromsystem über mehrere Wochen Grundlastleistung, mit direkter Wirkung auf den deutschen Stromterminmarkt.
El Niño: Im Pazifik mehren sich die Anzeichen für das Klimaphänomen El Niño ab Frühling und Sommer 2026. Steigende Temperaturen in Asien bedeuten höhere Energienachfrage, vor allem für Kühlung, und damit zusätzlichen Wettbewerb um LNG-Mengen.
LNG-Angebotsausfälle: Eine durch einen Tropenzyklon beschädigte LNG-Anlage in Australien benötigt mehrere Wochen, um wieder vollständig hochzufahren.
Zusätzlich drohen ab dem 27. Mai Streiks mehrerer australischer Gewerkschaften. Da australisches LNG hauptsächlich nach Asien geliefert wird, könnten Ausfälle zu weiteren Umleitungen europäischer LNG-Lieferungen nach Asien führen.
Australien beschränkt LNG-Exporte ab Juli 2027: Exporteure müssen dann 20 % ihrer Mengen für den heimischen Markt reservieren. Als drittgrößter LNG-Exporteur weltweit dürfte Australien das globale Angebot damit spürbar verknappen – ein zusätzlicher mittelfristiger Belastungsfaktor für den europäischen Gaspreis.
Positiv: Am Golden-Pass-Terminal in Texas wurde erstmals LNG produziert. Die Anlage soll künftig bis zu 18 Millionen Tonnen LNG pro Jahr liefern. Zudem plant Deutschland laut Energieministerin Reiche über das staatliche Unternehmen Sefe langfristige LNG-Lieferverträge mit einem Volumen von 20 bis 40 Milliarden Kubikmetern für den Zeitraum 2027 bis 2036. Parallel wird der Aufbau einer strategischen Gasreserve von 24 TWh vorbereitet, mit Investitionen zwischen 500 Mio. und 1,5 Mrd. Euro.
Welche Rolle spielt die Straße von Hormus im weltweiten Erdgas- und Erdölhandel?
Kurz gesagt: Die Straße von Hormus ist eine der weltweit wichtigsten Meerengen. Sie fungiert als Nadelöhr für den Transport von Rohöl und Flüssigerdgas (LNG) aus dem Persischen Golf, da sie den einzigen direkten Seeweg aus dieser Region in den offenen Ozean darstellt.
Hier die zentralen Fakten:
Etwa 20 % des weltweiten Erdölhandels
Täglich werden etwa 17 bis über 20 Millionen Barrel Rohöl, Kondensate und Ölprodukte durch die Meerenge transportiert. Das entspricht ungefähr einem Fünftel bis einem Viertel des weltweiten Seehandels mit Erdöl.Knapp 25 % des weltweiten Erdgashandels
Etwa ein Viertel des global gehandelten Flüssigerdgases passiert diese Route, vor allem Lieferungen aus Katar, einem der weltweit wichtigsten LNG-Exporteure.Abhängigkeit vieler asiatischer Länder
Mehr als 80 % der Ölexporte aus dem Persischen Golf gehen nach Asien vor allem nach China, Indien, Japan und Südkorea. Diese Länder sind auf stabile Transportwege durch die Meerenge angewiesen.
Abhängigkeit der Exporteure
Ländern wie dem Irak, Kuwait, Katar und dem Iran stehen praktisch keine nennenswerten alternativen Exportrouten zur Verfügung. Nicht einmal Saudi-Arabien und die VAE können mehr als einen Teil ihrer Produktion über Pipelines am Landweg an der Meerenge vorbeileiten.
Welche Folgen hat die Sperrung der Meerenge für Deutschland?
Obwohl Deutschland nicht direkt von Lieferungen aus der Golfregion abhängig ist, hat die eingeschränkte Passage durch die Straße von Hormus spürbare wirtschaftliche Folgen für die Bundesrepublik.
Die physische Versorgung beim Erdgas wird primär über Pipelines aus Norwegen (44 %) und den Niederlanden (24 %) sowie über LNG-Importe aus den USA (59 % der LNG-Mengen) gedeckt. Auch beim Erdöl ist die Bezugsstruktur breit gestreut. Indirekt wirkt sich die Lage trotzdem aus:
Da Öl und Gas auf einem global integrierten Markt gehandelt werden, konkurrieren deutsche Abnehmer mit asiatischen Käufern, vor allem aus China und Indien, um die verbleibenden Mengen. Das treibt die Preise an TTF und THE.
Der nächste Winter könnte zum Problem werden:
Laut Bundesnetzagentur liegt der Füllstand der deutschen Gasspeicher bei 29,17 % (Stand: 24.05.2026), weiterhin etwa 10 Prozentpunkte unter dem Vorjahr. Laut INES-Berechnungen wäre ein Füllstand von bis zu 81 % bis zum nächsten Winter technisch möglich, allerdings fehlen derzeit die wirtschaftlichen Anreize für eine ausreichende Befüllung.
Eine nachhaltige Entspannung an der Straße von Hormus könnte hier kurzfristig Druck nehmen, sofern die Gaspreise länger auf einem niedrigeren Niveau verbleiben. Aktuell ist davon nicht auszugehen.
Die wirtschaftlichen Folgen zeigen sich bereits:
Der ZEW-Konjunkturindex ist seit Januar 2026 von 59,6 Punkten eingebrochen und liegt im Mai 2026 bei -10,2 Punkten (April: -17,2). Die Erwartungen hellen sich leicht auf, bleiben aber klar negativ – ZEW-Präsident Wambach verweist auf die Hoffnung der Experten auf ein baldiges Ende des Iran-Konflikts.. Steigende Energiekosten belasten insbesondere energieintensive Industrien wie die Chemie- oder Stahlbranche. Gestörte Lieferketten und steigende Frachtkosten setzen zudem den Außenhandel mit Asien unter Druck.
Gibt es Länder, die von der Sperrung der Straße von Hormus profitieren?
Direkte Gewinner der aktuellen Krise sind Akteure, die Energie außerhalb der Golfregion fördern oder alternative Transportwege besitzen.
Dazu zählen beispielsweise andere Ölproduzenten außerhalb des Golfs, wie die USA, Brasilien oder Norwegen. Sie profitieren von den massiv steigenden Weltmarktpreisen für Rohöl, ohne dass ihre eigenen Lieferrouten betroffen sind.
Auch Besitzer von Umgehungspipelines, wie Saudi-Arabien, mit der East-West Pipeline zum Roten Meer und die VAE, mit der Habshan-Fujairah-Pipeline zum Golf von Oman, können teilweise profitieren. Denn sie können zumindest einen Teil ihres Öls an der Straße von Hormus vorbeileiten und so trotz Krise liefern.
Russland profitiert ebenfalls von der aktuellen Lage: Die gestiegenen Weltmarktpreise erhöhen die Einnahmen aus Öl- und Gasexporten erheblich. Laut Euronews hat Moskau in den ersten zwei Wochen des Konflikts 7,7 Milliarden Euro aus fossilen Brennstoffen eingenommen. Das sind rund 14 % mehr pro Tag als noch im Februar. Zudem wird in Washington aktuell offen über eine Lockerung der bestehenden Russland-Sanktionen diskutiert, um das globale Ölangebot zu erhöhen und die Preise zu stabilisieren.
Auch bemerkenswert: Schiffe aus China und Indien konnten die Meerenge zuletzt teilweise passieren, während europäische Lieferungen blockiert bleiben. Das verschafft diesen Ländern einen Wettbewerbsvorteil beim Zugang zu günstigerem Öl und Gas aus der Golfregion.
wattline hat frühzeitig neue Lieferverträge abgeschlossen
Die vergangenen Monate waren von zunehmender geopolitischer Unsicherheit und steigenden Risikoprämien an den Energiemärkten geprägt. Bereits im Dezember 2025 deutete sich an, dass mehrere internationale Spannungsfelder das Preisniveau im Gasmarkt weiter beeinflussen könnten.
Vor diesem Hintergrund hat wattline im Rahmen der Einkaufsgemeinschaft fix zwischen Dezember 2025 und Februar 2026 für Tausende Mitglieder langfristige Erdgasverträge abgeschlossen. Die Grundlage bildete keine kurzfristige Spekulation, sondern eine strukturierte Marktanalyse sowie eine klare Abwägung der potenziellen Preisentwicklung:
Das Risiko nach oben war deutlich größer als die marginale Chance nach unten.
Während andere Marktteilnehmer die unsicheren Phasen abwarteten, organisierten wir bereits den Abschluss neuer Lieferverträge. Unser Ziel war es: Risiken frühzeitig zu begrenzen, Unternehmen vor starken Preissprüngen zu schützen und wettbewerbsfähige Preise mit maximaler Planungssicherheit zu sichern.
Die Marktbewegungen der letzten Wochen bestätigen diese Strategie. Trotz zwischenzeitlicher Korrekturen auf Verhandlungshoffnungen liegen die heute am Markt gehandelten Konditionen weiterhin oberhalb der für die Mitglieder gesicherten Preise.
Bildquellen: Foto von Daniel Schuh auf Unsplash

